Fußreflexzonentherapie

Die Fußreflexzonentherapie gehört zu den manuellen Therapieformen. Dabei werden die Füße als Mikrosystem verstanden, in dem der ganze Mensch abgebildet ist und individuell behandelt werden kann. Dabei steht immer der ganze Mensch im Mittelpunkt der Behandlung.

 

Fußmassagen waren schon vor Jahrtausenden in Ägypten und im Orient üblich. In verschiedenen Kulturen wurde diese Methode zur Linderung von Beschwerden eingesetzt und besonders bei verschiedenen Indianerstämmen in Nord- und Mittelamerika über die Jahrhunderte bewahrt. Der amerikanische Arzt William Fitzgerald entwickelte Anfang des 20. Jahrhunderts eine Therapieform die er „Zonentherapie“ nannte. Mit diesen Grundlagen arbeitete die amerikanische Masseurin Eunice Ingham ab Beginn der 30er Jahre weiter. In den letzten Jahrzehnten wurde die Methode von Hanne Marquard zu einer zeitgemäßen Therapieform weiterentwickelt und in Deutschland sowie im Ausland weiterverbreitet.

 

Bei der Behandlung liegt der Patient entspannt und zugedeckt auf einer Liege. Nach eingehender Befragung zu Beschwerden und Erkrankungen beginnt die Behandlung mit dem Sicht- und Tastbefund. Dabei achtet der Therapeut z.B. auf Veränderungen der Haut und der Statik des Fußes, auf empfindliche Stellen und auf die Beschaffenheit des Fußgewebes. Durch verschiedene Griff- und Massagetechniken kann individuell auf das Beschwerdebild eingegangen werden. Gleichzeitig werden dabei auftretende Reaktionen berücksichtigt. 

 

Eine Behandlungsserie besteht je nach Patient und Beschwerdebild aus 6-12 Sitzungen, die in der Regel 2-3mal pro Woche stattfinden. Eine Behandlung dauert jeweils ca. 30 Minuten im Anschluss sollte noch eine kurze Nachruhe eingehalten werden.






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